James Gill im Kunstforum Schloss Hohenstein

11. APRIL – 14. AUGUST 2022 | SCHLOSS HOHENSTEIN

Für dieses Jahr kündigen sich weitere eindrucksvolle Ausstellungen und Veranstaltungen an. Und Neuerungen.

Auftakt bildet die Ausstellung von Werken eines der letzten lebenden Pop-Art-Legenden. Die Rede ist von James Francis Gill, der 1934 in Tahoka in Texas geborene Künstler, der seiner Ausstellung „60 Jahre Women in Cars“ im Kunstforum Schloss Hohenstein persönlich beiwohnen wird. 1962 zog es ihn nach Los Angeles, im gleichen Jahr fand seine erste Einzelausstellung in New York statt. Daraus resultierte der Ankauf zweier Werke durch das Museum of Modern Art – „Marilyn Triptych” (1962) und „Woman in Striped Dress” (1962), welches eine Frau zeigt, die aus einem Auto steigt. Museen wie das Whitney, das Smithsonian American Art Museum oder die Stiftung Ludwig nahmen Gill ebenfalls in ihre Sammlungen auf. Gills „Women in Cars“ sind ein Beispiel für Vielfalt und Beständigkeit. Sie nutzen uns bekannte Formen, um neue Perspektiven zu eröffnen. Sie sind geheimnisvoll und dennoch kommunikativ. Still, wenn es sein muss und laut, wenn wir es nicht erwarten. Sie sind nicht brav, sondern wo es sein muss, frech, unartig und vorlaut.

Neu ist dabei, dass das Kunstforum Schloss Hohenstein seinen Wirkungskreis erweitert. Es stellt nun nicht nur im oberfränkischen Schloss bei Coburg aus, sondern ist auch Kooperationspartner des Stadtmuseums der niederbayerischen Geburtsstadt Deggendorf des Stiftungsgründers Oskar Hacker. Ein weiteres Projekt, das das Kunstforum Schloss Hohenstein in die Regionen Bayerns trägt, ist das Kunstprojekt „SAXA macht Schule“ des Künstlers Dr Sascha Lehmann (SAXA), der diesjährige Kunstpreisträger des Kunstforums, der Kindern der Kunstgrundschule Astrid-Lindgren in Rosenheim seine Kunst des Wortmalens mit einem Motiv von Pippi Langstrumpf mit Unterstützung des Kunstforums Nahe bringt.